Viele Infografiken scheitern nicht am Design, sondern an der Vorbereitung. Informationen sind da, Werkzeuge auch, trotzdem versteht am Ende niemand, was eigentlich gezeigt werden soll. Genau das ist der Punkt, an dem sich gute von schlechten Infografiken unterscheiden.
In Unternehmen passiert das ständig: Zahlen aus einem Report werden in eine Infografik gepackt, ergänzt um ein paar Icons – fertig. Das Ergebnis sieht auf den ersten Blick ordentlich aus, hilft aber weder der Zielgruppe noch der internen Kommunikation. Es fehlt die klare Aussage.
Hier kommen KI-Werkzeuge ins Spiel. Das Infografiken erstellen mit KI beschleunigt diesen Prozess enorm. Was früher mehrere Stunden gedauert hat, lässt sich heute in wenigen Minuten aufsetzen. Aber: Geschwindigkeit verstärkt Fehler. Wenn die Struktur nicht stimmt, produziert man nur schneller schlechte Ergebnisse.
Deshalb lohnt sich ein genauer Blick darauf, wie das Infografiken gestalten zur Informationsvermittlung wirklich funktioniert, unabhängig davon, ob sie von Menschen mit oder ohne KI erstellt werden.
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Was ist eine Infografik?
Eine Infografik zu erstellen, bedeutet keine Präsentation oder Diagramm. Sie ist eine eigenständige Form der Informationsvermittlung, die Text, Daten und visuelle Elemente so kombiniert, dass ein Betrachter den Kern einer Aussage in wenigen Sekunden erfasst.
Was ist also eine Infografik genau? Der entscheidende Unterschied zu anderen Darstellungsformen liegt in der Verdichtung. Eine Infografik trifft Entscheidungen: Was bleibt, was fliegt raus. Eine Präsentation kann dreißig Folien haben. Eine Infografik für gutes Verständnis nicht.
Das macht sie zu einem nützlichen Format, aber auch zu einem anspruchsvollen. Wer Inhalte nicht klar genug durchdacht hat, merkt das an der Infografik sofort. Zu viele Elemente, keine erkennbare Aussage, kein roter Faden.
Sinnvoll eingesetzt funktioniert die Darstellung in vielen Kontexten: im Marketing, in der internen Kommunikation, in Schulungsunterlagen oder auf Social Media. Was sich jeweils ändert, ist nicht das Grundprinzip, sondern der Aufbau, die Menge an Information, Zielgruppe und die visuelle Gewichtung in der Kommunikation.
Wie eine Infografik erstellen?
Der häufigste Fehler passiert nicht am Ende, sondern ganz am Anfang. Viele öffnen sofort ein Programm, wählen ein Design und schieben erste Elemente hin und her. Genau so entstehen Infografiken, die ordentlich aussehen, aber wenig erklären und keine Klarheit haben.
Wenn Sie die Erstellung von Infografiken zum Ziel haben, sollten Sie deshalb zuerst die Aussage festlegen. Was sollen Zielgruppe, Betrachter oder Kunden nach ein paar Sekunden verstanden haben? Diese Frage klingt banal, entscheidet aber über die gesamte Darstellung. Erst wenn das Ziel klar ist, lohnt sich die eigentliche Erstellung von Infografiken.
Hilfreich ist eine kurze Gliederung. Sie zwingt dazu, Informationen zu ordnen, Zusammenhänge zu prüfen und unnötige Informationen früh zu streichen. Wer ohne diese Vorarbeit startet, verliert sich schnell in Farben, Diagrammen, Geschichte und Details. Gerade wenn es darum geht, eine Informationsgrafik für Unternehmen, Marketing oder interne Kommunikation zu entwickeln, schafft eine einfache Struktur mehr Klarheit und ein besseres Verständnis. Sie sehen früher, welche Daten wirklich tragen, welche Fakten nur Platz verbrauchen und an welcher Stelle die Geschichte an Schärfe verliert.
Ein konkretes Beispiel: Ein Unternehmen möchte einen internen Ablauf erklären. Oft landen dann alle Schritte, Sonderfälle und Zuständigkeiten in einer einzigen, persönlichen Infografik. Das Ergebnis ist eine überladene Abbildung mit zehn Stationen, mehreren Verzweigungen und zu wenig Klarheit. Für die Zielgruppe ist das anstrengend. Besser ist es, den Kernprozess zu zeigen und Sonderfälle in eine zweite Darstellung auszulagern. Drei bis fünf Schritte reichen oft aus, um Sachverhalte verständlich zu machen und die Aufmerksamkeit des Publikums zu halten.
Von Daten zur visuellen Darstellung
Ähnlich ist es bei Zahlen. Nur weil viele Daten vorliegen, müssen nicht alle in die Infografik. Häufig bringt eine einzige Zahl mehr als fünf Diagramme nebeneinander. Wer Daten visualisiert, sollte immer prüfen, welche Darstellung dem Leser wirklich hilft. Geht es um Entwicklungen, kann ein Zeitstrahl sinnvoll sein. Geht es um Unterschiede, funktioniert ein Vergleich besser. Für Rangfolgen oder schnelle Orientierung eignen sich Listen. Karten, Charts oder klassische Diagramme sind nur dann nützlich, wenn sie etwas sichtbar machen, das Leser nicht schon im Fließtext erfassen würden.
Auch die Größe sollten Sie nicht nebenbei entscheiden. Die ideale Form hängt davon ab, wo die Infografik erscheinen soll und welche Rolle sie spielt. Auf Instagram funktionieren andere Formate als in einem Blogartikel, in einer Präsentation oder in der internen Kommunikation. Wer Infografiken online erstellen möchte, sollte deshalb früh festlegen, ob die Infografik für soziale Medien, Websites, Artikel, Werbung oder Schulungsunterlagen gedacht ist. Das beeinflusst nicht nur die Darstellung, sondern auch die Menge an Informationen, die Schriftgröße und die Rolle einzelner Elemente.
Erst danach kommt das Infografiken-Design. Und auch hier gilt: weniger ist oft besser. Verwenden Sie eine klare Hierarchie bei den Schriftarten und lassen Sie genügend Freiraum. Zu viele Farben, Formen und Bilder nehmen der Infografik, die Sie einreichen, ihre Klarheit. Gute Gestaltung lenkt den Blick und das Verständnis. Schlechte Gestaltung kämpft an jeder Stelle gleichzeitig um Aufmerksamkeit. Gerade bei der Infografik-Erstellung hilft eine reduzierte Darstellung mehr als dekorative Effekte. Kreativität ist wichtig, aber sie sollte die Informationsvermittlung unterstützen und nicht überdecken.
Tools und Software erleichtern die Umsetzung, keine Frage. Ein Infografik-Generator, eine Infografik-App oder spezialisierte Infografik-Tools können die Erstellung beschleunigen und erste Vorschläge liefern. Sie nehmen Ihnen aber nicht die eigentliche Entscheidung ab: Welche Informationen gehören hinein, welche Produkte, Fakten oder Zusammenhänge brauchen eine visuelle Darstellung, und was kann weg? Genau dort trennt sich eine kreativ entwickelte Infografik von einer Informationsgrafik, die nur schnell gebaut wurde.
Infografiken erstellen mit KI
KI-Werkzeuge für Infografiken gibt es viele – sie unterscheiden sich aber stärker als es auf den ersten Blick wirkt. Manche sind reine Design-Programme, andere betten visuelle Informationen in größere Workflows ein. Hier sind vier Optionen, die unterschiedliche Ansätze verfolgen.
1. iSpring Suite AI
iSpring Suite AI verfolgt einen anderen Ansatz als klassische Design-Tools. Statt einzelne Erklärgrafiken isoliert zu erstellen, geht es darum, Informationen direkt in einen größeren Zusammenhang einzubetten, etwa in Schulungen oder interne Kommunikation.
Das zeigt sich schnell in der Praxis. Wer mit PowerPoint arbeitet, kann vorhandene Informationen einfach weiterverwenden und in interaktive Formate überführen. So entsteht aus bestehenden Präsentationen ohne großen Aufwand eine visuelle Darstellung, die sich besser für Schulungen oder strukturierte Informationsvermittlung eignet.
Hauptfunktionen von iSpring Suite AI
- Text-to-Speech: Informationen lassen sich automatisch vertonen, was besonders bei Schulungen oder komplexeren Sachverhalten hilft, Informationen verständlicher zu vermitteln.
- Quiz-Erstellung mit KI: Fragen können automatisch generiert und individuell angepasst werden, ähnlich wie in PowerPoint, nur deutlich schneller.
- Cloud-Speicher & Zusammenarbeit: Teams können parallel an Informationen arbeiten, Änderungen werden direkt sichtbar, was die interne Kommunikation deutlich vereinfacht.
- Inhaltsbibliothek: Zugriff auf Vorlagen, Bilder und weitere Elemente, die sich direkt in Infografiken oder Lerninhalte integrieren lassen.
- Anpassbarer Course Player: Informationen können visuell und funktional an die eigene Marke oder Zielgruppe angepasst werden.
- Branching-Szenarien: Inhalte lassen sich je nach Nutzerverhalten unterschiedlich ausspielen, was besonders im Training oder Onboarding relevant ist.
- Video-Kurse mit Folien-Synchronisation: Präsentationen können mit Video kombiniert werden, sodass aus einer Infografik oder Darstellung ein kompletter Lerninhalt entsteht.
- iSpring Cam Pro: Bildschirmaufnahmen und Erklärvideos lassen sich direkt im Tool erstellen und weiterverarbeiten.
- SCORM-Export: Informationen können problemlos in bestehende Lernplattformen integriert werden.
- Einschränkungen bei Videowiedergabe: Informationen können gesteuert werden, etwa um sicherzustellen, dass Videos vollständig angesehen werden.
- 24/7 Support: Unterstützung steht jederzeit zur Verfügung, was gerade bei größeren Projekten relevant ist.
iSpring richtet sich damit weniger an klassische Design-Anwendungen, sondern an Teams, die Informationen dauerhaft strukturieren und einsetzen wollen. Wer nur schnell eine Infografik für Socials braucht, ist mit einfacheren PR schneller. Für Schulungen, Onboarding oder interne Prozesse bietet die Lösung deutlich mehr Spielraum.
iSpring Suite AI kann kostenlos getestet werden. Eine 14-tägige Testversion steht zur Verfügung. Zusätzlich kann eine Live-Demo angefordert werden, um zu sehen, wie sich die Funktionen im eigenen Kontext einsetzen lassen.
2. Canva
Canva ist ein benutzerfreundliches Design-Tool, das sich durch seine intuitive Drag-and-Drop-Funktion besonders für Einsteiger im Content-Marketing eignet, die wenig Designkenntnisse haben. Es bietet zahlreiche kostenlose Vorlagen für Infografiken, die individuell anpassbar sind und beispielsweise in sozialen Medien genutzt werden. Die Bedienung erfolgt per Drag-and-Drop, wodurch sich Texte, Icons, Videos und Diagramme einfach einfügen lassen.
Hauptfunktionen von Canva
- Magic Design: Nutzer können durch einfache Textbeschreibungen automatisch passende Layouts und Bilder für verschiedene Formate generieren.
- Magic Write: KI-gestützter Schreibassistent, der Texte für verschiedene Zwecke im Marketing wie Blogbeiträge, Beschreibungen von Produkten oder Social-Media-Inhalte generiert.
- Magic Edit & Magic Eraser: Spezifische Bereiche eines Bildes oder Fotos markieren und durch neue Informationen ersetzen, basierend auf Textanweisungen. Magic Eraser ermöglicht das Entfernen unerwünschter Objekte aus Bildern durch einfaches Übermalen.
- Magic Media: Erlaubt die Generierung von Bildern und kurzen Videos aus Textbeschreibungen.
- Magic Switch: Konvertiert bestehende Content-Marketing-Designs und Medien automatisch in andere Formate, Größen oder Sprachen.
Nachteil: In Canva können Nutzer viele tolle Inhalte wie Infografiken erstellen oder Videos und Visuals für Socials. Aber: Viele KI-Funktionen sind nur in der Pro-Version verfügbar oder haben Nutzungsbegrenzungen in der kostenlosen Variante; außerdem ist die Ergebnisqualität, insbesondere von Bildern und Videos für Betrachter, nicht immer perfekt und kann Nachbearbeitung erfordern. Es braucht auch dann ein Konto, um eine Infografik kostenlos erstellen zu können.
3. Simplified AI
Simplified AI ist eine All-in-One-Plattform für Inhaltserstellung, die eine breite Palette an KI-gestützten Vorteile für Content-Marketing und soziale Medien bietet – von Text- und Bildbearbeitung bis hin zu Videoerstellung und das Social-Media-Management. Der Fokus liegt klar auf der Automatisierung kreativer Ideen und Konzepte durch künstliche Intelligenz, um sowohl Einzelpersonen als auch Teams bei der effizienten Umsetzung ihrer Informationen zu unterstützen.
Hauptfunktionen von Simplified
- KI-gestütztes Schreiben: Der AI Writer erstellt automatisch Texte in über 25 Sprachen für Formate im Marketinginhalte wie etwa Blogs, Artikel, Beschreibungen von Produkten, Beiträge für Socials und vieles mehr. Er bietet zudem Funktionen wie Tonanpassung, Plagiatsprüfung und eine zügige Erstellung auf Basis kurzer Eingaben.
- KI-Infografik-Generator: Der AI-Image-Generator ermöglicht es, per Texteingabe visuelle Informationen wie Illustrationen, Infografiken, Kunstwerke oder Infografiken zu erstellen mit KI – unterstützt durch Modelle wie DALL·E oder Stable Diffusion. Dafür stehen auch Vorlagen zur Verfügung.
- KI-gestützte Videos: Mit dem AI Video Generator verwandeln Nutzer Texteingaben direkt in Videos. Die Videos sind ideal für Marketing oder Socials für viel Aufmerksamkeit.
- KI für soziale Medien: Für Manager in den sozialen Medien bietet Simplified Vorlagen und einen Redaktionsplan für Kanäle, der Beiträge für verschiedene Plattformen planen, veröffentlichen und automatisiert mit KI-generierten Informationen wie Videos füllen kann.
Nachteil: Die Benutzeroberfläche ist nicht so ausgereift wie bei etablierten Werkzeugen; einige KI-Ergebnisse erfordern manuelle Nachbesserung für ein gutes Verständnis, was im Content-Marketing weniger effizient sein kann. Außerdem braucht es immer ein Konto, um schematische Darstellungen erstellen zu können.
4. Visme
Visme ist eine umfassende Plattform für visuelle Kommunikation, die eine Vielzahl von KI-gestützten Vorteile für das Content-Marketing bietet, um in diesen kreativen Verbindungen die Erstellung von Inhalten wie Präsentationen, Infografiken, Dokumenten, Berichten und mehr zu vereinfachen und zu beschleunigen.
Hauptfunktionen von Visme
- KI-gestütztes Schreiben: Mit dem AI Writer können Nutzer Content-Marketing-Inhalte in über 25 Sprachen erstellen, darunter Blogbeiträge, Werbung, Artikel, Beschreibungen von Produkten und Posts auf sozialen Medien. Der AI Article & Blog Writer ermöglicht die automatische Generierung kompletter Artikel inklusive Einleitung, Hauptteil und Schluss. Zudem bietet Visme Tools zur Paraphrasierung und Erweiterung von Sätzen, um den Schreibstil zu variieren oder Informationen zu vertiefen.
- KI-Design-Tools: Der AI Design Generator von Visme erstellt über 100 verschiedene Projekttypen, darunter Präsentationen, Dokumente, Infografiken für Socials und Druckmaterialien. Nutzer geben einfach eine Textbeschreibung ein, und die KI generiert ein vollständiges Design mit passenden Fotos, Texten und Layouts. Außerdem können Vorlagen genutzt werden.
- KI-Dokumentengenerator: Mit dem AI Document Generator können Nutzer aus einer einfachen Textaufforderung vollständige Dokumente erstellen, einschließlich Text, Bildern und Symbolen. Diese Funktion eignet sich besonders für die Erstellung von E-Books, Angeboten, Plänen und Newslettern.
- KI-Bericht- und Whitepaper-Generator: Der AI Report Generator hilft bei der schnellen Erstellung von Berichten, indem er Gliederungen, Abschnitte und visuelle Elemente automatisch generiert. Ebenso ermöglicht der AI-Whitepaper-Generator die Erstellung professioneller Whitepapers mit minimalem Aufwand.
- KI-Newsletter-Generator: Der AI-Newsletter-Generator erstellt ansprechende E-Mail-Newsletter basierend auf einer kurzen Beschreibung. Nutzer können den visuellen Stil wählen, und die künstliche Intelligenz generiert ein Infografik-Layout mit Fotos und Text, das vollständig anpassbar ist.
- KI-Bildbearbeitungstools: Visme bietet außerdem verschiedene KI-gestützte Bildbearbeitungstools.
Nachteil: Viele KI-Funktionen sind nur in der Premium-Version über das Konto nutzbar.
Einfache Grafiken erstellen
1. iSpring Suite
Für den Einsatz innerhalb von Firmen empfiehlt sich der Einsatz von iSpring Visuals (ein Teil des iSpring Suite-Tools). Dieses Online-Grafik-Tool ist Teil einer umfangreichen Software, mit der Sie für Ihre interne Kommunikation und Personalarbeit effizient und professionell Infografiken selbst gestalten können.
Mit iSpring Visuals lassen sich Interaktionen im HTML5-Format erstellen, die wie Infografik-Erklärungen dazu einladen, komplexe Sachverhalte visuell zu kommunizieren. Schemata, die Richtlinien des Unternehmens und Abläufe in Schulungskursen oder im Onboarding lassen sich so schneller kommunizieren. Zudem laden die interaktiven Infografiken dazu ein, als Nutzer selbst aktiv zu werden und sich mit dem Gegenstand bzw. Thema auseinanderzusetzen. Eine solche Infografik kann Teil einer PowerPoint-Präsentation oder von Online-Kursen sein – die Oberfläche und die Kursansicht sind individuell für das Verständnis anpassbar. Sie müssen den Templates lediglich Text, Fotos, Videos oder Audios hinzufügen, um Diagramme, Interaktionen und Abbildungen zu erstellen.
Diese Vorlagen stehen Ihnen zum Erstellen von Diagrammen innerhalb der Software für Infografiken zur Verfügung:
- Beschriftete Infografik
- Akkordeon
- Registerkarten
- Schritte
- Prozess
- Zeitleisten-Infografik
- Zyklus-Prozess
- Bild-Infografik
- Hotspot-Kreisdiagramm
- Pyramide
- Glossar
- Medienkatalog
- FAQ
Das Gute für den Einsatz im unternehmerischen Kontext: Quiz, Infografiken sowie andere Inhalte wie etwa Videos lassen sich auf der vertrauten PowerPoint-Oberfläche erstellen. Zudem erhalten Sie einen 24/7-Kundenservice, um bei Fragen jederzeit einen Ansprechpartner zu haben. Wer Infografiken nicht vorrangig im medialen Bereich, sondern im Unternehmenskontext einsetzen möchte, findet in der iSpring Suite Software den vollen Funktionsumfang für die eigene Marke. Wenn Sie selbst erfahren möchten, wie Sie mit iSpring Suite ohne Designkenntnisse professionelle Infografiken in wenigen Minuten erstellen können, dann nutzen Sie die Live-Demo sowie die kostenlose 14-Tage-Testversion und setzen Sie erste Ideen um.
Hauptfunktionen von iSpring Suite
- Vorlagen für interaktive und professionelle Infografiken für den unternehmerischen Kontext.
- Individuelle Templates für verschiedene interaktive Handlungsmodi und Vorteile.
- Durch fertige Infografik-Vorlagen optimal für Anfänger geeignet.
- Templates lassen sich den Anlässen und Sachverhalten anpassen.
- Teil einer Software mit umfassenden Funktionen für HR und Organisations- und Mitarbeitendenentwicklung.
- Benutzeroberfläche in deutscher Sprache.
- Gratis Probezeit für alle Zielgruppen.
2. Adobe Illustrator
Adobe Illustrator ist ein professionelles Grafik- und Designprogramm für Publikum, das besonders für die Erstellung von Vektor-Infografiken genutzt wird. Es ist Teil der Adobe Creative Cloud und gehört zu den weltweit führenden Tools, wenn es um präzise, skalierbare und hochwertige Infografiken geht. Illustrator wird vor allem im Bereich Grafikdesign, Illustration, Branding und auch zur Darstellung komplexer Infografiken eingesetzt. Mit seiner leistungsstarken Werkzeugpalette können Designer und Marketing-Mitarbeitende individuelle Layouts, Icons, Diagramme und visuelle Datenstrukturen exakt gestalten – und das ohne Qualitätsverlust beim Skalieren.
Hauptfunktionen von Adobe Illustrator
- Vektorbasiertes Design: Infografiken bleiben in Adobe bei jeder Größe gestochen scharf.
- Zeichenwerkzeuge: Freihandzeichnungen, Formen, Linien, Kurven u. v. m.
- Typografie: Erweiterte Textgestaltung mit individuellen Schriftarten- und Pfadeffekten.
- Farben & Verläufe: Umfangreiche Farbverläufe, Muster, Farbpaletten und Farbfelder.
- Infografik-Funktionen: Darstellung von Diagrammen, Linien- und Flächengrafiken (auch mit Datenimport via Excel) mit Infografikvorlage.
- Symbolbibliotheken: Wiederverwendbare Icons und Design-Elemente.
- Ebenen und Masken: Detaillierte Kontrolle über komplexe Designs.
- Integration: Nahtlose Zusammenarbeit mit anderen Adobe-Programmen wie Photoshop, InDesign und After Effects.
- Exportformate: Ausgabe in zahlreichen Formaten (z. B. SVG, PDF, EPS, PNG) für Print und Web.
Trotz seiner Stärken hat Adobe Illustrator auch einige Nachteile. Die Software ist auch für Firmen vergleichsweise teuer und erfordert ein Adobe-Konto und ein Abonnement im Rahmen der Adobe Creative Cloud. Zudem ist Illustrator sehr funktionsreich und komplex, was vor allem für Einsteiger eine gewisse Einarbeitungszeit vor dem Einsatz bedeutet. Für das einfache Grafiken erstellen oder gelegentliche Projekte kann das Tool daher überdimensioniert sein. Wer jedoch regelmäßig hochwertige, maßgeschneiderte Grafiken – vor allem im Marketing – erstellen möchte, findet in Illustrator ein extrem leistungsfähiges Werkzeug für die eigene Kreativität.
3. Microsoft Power BI
Microsoft Power BI ist eine leistungsstarke Business-Intelligence-Software zur Analyse, Visualisierung und Präsentation von Daten und Fakten in Firmen. Sie richtet sich vor allem an Unternehmen, die große Datenmengen aus verschiedenen Quellen auswerten und in verständliche, interaktive Berichte oder Dashboards umwandeln möchten. Power BI ermöglicht es, komplexe Datenbeziehungen sichtbar zu machen, Trends zu erkennen und fundierte Entscheidungen auf Basis aktueller Informationen zu treffen. Die cloudbasierte Plattform kann sowohl von Analysten als auch von Führungskräften genutzt werden und lässt sich leicht in andere Microsoft-Dienste wie Excel, Teams und Azure integrieren.
Hauptfunktionen von Microsoft Power BI
- Datenimport aus vielen Quellen: Excel, SQL, SharePoint, Google Analytics, Cloud-Dienste u. v. m.
- Interaktive Dashboards und Berichte: Mit Filtern, Drilldowns und Echtzeit-Aktualisierung.
- Datenvisualisierung: Große Auswahl an Diagrammen, Karten, Tabellen, KPI-Anzeigen und benutzerdefinierten Infografiken.
- Power Query: Datenmodellierung und Transformation mit wenig oder keinem Code.
- KI-gestützte Analyse: Automatische Erkennung von Mustern, Anomalien und Trends.
- Zusammenarbeit: Gemeinsame Nutzung und Kommentierung von Berichten über Microsoft Teams oder den Webbrowser.
- Mobilfähigkeit: Power BI-App für iOS und Android mit interaktiven Mobil-Dashboards.
- Automatisierte Datenaktualisierung: Zeitgesteuerte Daten-Refreshes für aktuelle Informationen.
- Integration: Verknüpfung mit Microsoft 365, Azure, Dynamics 365, Salesforce u. a.
Trotz seiner umfassenden Möglichkeiten hat Power BI auch Nachteile. Die Einarbeitung kann für Einsteiger ohne Datenanalyse-Vorkenntnisse herausfordernd sein – insbesondere beim Erstellen komplexer Datenmodelle oder beim Umgang mit DAX-Formeln (Data Analysis Expressions) braucht es viel Verständnis. Zudem kann es bei sehr großen Datenmengen oder besonders komplexen Visualisierungen zu Performance-Problemen kommen. Zudem braucht es ein Microsoft-Konto. Für rein gestalterische Zwecke, wie etwa kreative Infografiken für Websites, ist Power BI weniger geeignet, da der Einsatz stark auf Datenlogik und Funktionalität ausgerichtet ist. Wer jedoch beispielsweise im Marketing oder Data Analysis datengetriebene Infografiken und Analysen erstellen möchte, findet in Power BI ein äußerst vielseitiges Werkzeug.
Der Vergleich zeigt: Im Unternehmenskontext lohnt sich das Nutzen einer professionellen Software, die man nicht nur nach den Preisen auswählen sollte. Im Gegensatz zu den kostenfreien Tools ist bei diesen Programmen zum Erstellen von Schaubildern jedoch ein Blick auf die Details wichtig: Es muss genau analysiert werden, welche Bedarfe es in der Organisation gibt, welche Elemente es braucht und welche Teams – etwa HR oder Marketing – damit Schritt für Schritt arbeiten sollten.
Infografik erstellen: Tipps
Wie erstelle ich denn Infografiken und Designs? Der Erfolg einer Infografik liegt in der Planung und der Storyline. Deshalb erhalten Sie an dieser Stelle die besten Tipps für das Erstellen Ihrer Infografiken.
Thema der Infografik wählen
Die erste und größte Voraussetzung bei der Darstellung einer Infografik ist nicht etwa das Erstellen der Infografik selbst. Es ist die Auswahl des Themas und der Geschichte, mit der die Planung beginnt. Es reicht hier nicht, ein paar Schlagworte, Informationen und Zahlen zur Hand zu haben, um eine ansprechende Infografik zu entwerfen und zu gestalten – die Geschichte muss stimmen, denn sie ist der rote Faden der Infografik. Ist das Thema zu klein gewählt, wird eine Infografik schnell banal. Ist das Thema wiederum zu groß gewählt, fehlen entweder wichtige Details und Informationen oder die Infografik wird so komplex, dass ihre Rolle unübersichtlich wird.
Wer also beispielsweise Web-Infografiken illustrieren möchte, um sie in der PowerPoint-Präsentation zu nutzen, sollte sich vorab Gedanken dazu machen, ob…
- Es die Infografik überhaupt braucht.
- Oder ob das Thema so komplex ist, dass es mehrere Infografiken braucht.
Es lohnt sich also, das Thema komplett zu durchdringen, um dann auf der Grundlage der Informationen eine Entscheidung zu fällen und eine Geschichte zu konzipieren. Die folgenden Fragen sollten dabei beantwortet werden:
- Welche Frage beantworten meine Infografiken?
- Was ist die Hauptaussage meiner Infografiken?
- Was ist der Mehrwert für Betrachter bzw. Publikum?
Infografiken als professionelle Datenvisualisierung sollten immer für sich alleinstehen können. Das heißt: Sie muss sich aus sich heraus für Menschen verständlich sein, ohne dass der Betrachter den begleitenden Text mit weiteren Informationen gelesen oder die PowerPoint-Präsentation vor sich hat. Binden Sie Infografiken beispielsweise in ein Webinar ein, das Sie über iSpring Suite erstellt haben, muss die Infografik auch Teilnehmenden verständlich sein, ohne dass es weitere Informationen dazu gibt.
Welche Daten benötige ich wirklich?
Viele Infografiken strotzen nur so vor Zahlen und Bildern. Beim Erstellen von Grafikdateien sollte man auf der anderen Seite immer kritisch hinterfragen: Braucht es diese Zahlen und Informationen oder kann ich sie weglassen, ohne dass die Infografiken an Schlüssigkeit verlieren? Dazu ist es notwendig, dass Sie die Zahlen und ihre Daten in dem jeweiligen Sachverhalt in all ihrer Komplexität verstehen. Je nach Thema kann dies Expertenwissen verlangen, das Sie sich gegebenenfalls extern einholen müssen. Gesellschaftsrelevante Themen wie die Energiewende zeigen deutlich, wie wichtig es ist, Zahlen zu Emissionen, Energiekosten und CO₂-Steuer ganz genau in ihrer Bedeutung zu verstehen, um Berechnungen und Prozesse den Kunden in Datenvisualisierungen – ohne Expertenwissen – verständlich zu machen.
Bei besonders komplexen Themen kann es helfen, Infografiken ganz analog Schritt für Schritt zu konzipieren. Legen Sie sich die verschiedenen Informationen, Fakten, Schlagworte und Zahlen als Post-Ist vor sich hin und probieren Sie, wie sie in verschiedenen Anordnungen für ein Maximum an Klarheit funktionieren. Erst wenn Sie eine passende Grundform bzw. Geschichte gefunden haben, legen Sie die Infografikvorlage in einem Infografik-Tool wie einem der Adobe-Programme oder iSpring Suite an. Und dann geht es ans Ausprobieren. Mit iSpring Suite können Sie die Daten Ihrer Infografiken ganz einfach in Masken eingeben und später verändern.
Mit welchem Design vermittle ich den Inhalt am besten?
Ist die Frage bzw. These der Infografik klar und liegen alle relevanten Informationen vor, geht es an das Konzept, bevor Sie Ihre Infografiken selbst erstellen. Hier entscheidet sich nun, in welcher Form die Informationen dem Betrachter präsentiert werden. Je nach Inhalt können sich ganz verschiedene konzeptionelle Überlegungen anbieten. Aber immer sind Infografiken so gestaltet, dass die Aufmerksamkeit der betrachtenden Person immer in der richtigen Reihenfolge auf die jeweilige Position und das jeweilige Bild wie Charts oder Karten gelenkt wird. Es braucht einen roten Faden.
In iSpring Suite stehen Ihnen 14 Templates zur Auswahl, mit denen Sie professionelle und schöne digitale Grafiken erstellen können. Wissensvermittlung, Wissensabfrage oder Spannung aufbauen: Je nach Zielsetzung und Publikum können Sie eine Art der Visualisierung nutzen.
Gestapelte Infografiken
Am häufigsten sehen wir gestapelte Infografiken. Das sind Infografiken, bei denen die Informationen, Daten und Illustrationen untereinander angeordnet sind, so dass die Grafik ein längliches Format hat.
Infoposter
Infografiken können auch wie ein Poster gestaltet werden, so dass die vermittelten Informationen fast eine untergeordnete Rolle spielen. Das regt Betrachter zum Teilen von Infografiken oder der weiteren Nutzung an.
Durch die Wahl des passenden Formats und passender Bilder, lassen sich grafische Übersichten erstellen, die Informationen und Daten optimal vermitteln.
Sie gehören neben den gängigen Formaten für das Erstellen von Informationsgrafiken zu neben klassischen Diagrammen.
Zeitstrahl / chronologische Abfolge
Um eine zeitliche Abfolge in einer Infografik deutlich zu machen, kann ein klassischer Zeitstrahl gestaltet werden. Lebensläufe können auf diesem Weg grafisch interessant aufbereitet werden. Genauso können aber organisatorische Abläufe visuell dargestellt werden.
Listen
Ob Zutaten für ein Rezept, die Aufzählung von Trends, Best Ofs oder Typen: Auflistungen erhalten in Infografiken eine weitere Bedeutungstiefe, binden die Aufmerksamkeit und werden so schneller und besser wahrgenommen.
Vergleich
Durch die Wahl von Schriftarten und Farben lassen sich in Infografiken auch Produkte, Daten oder ähnliches miteinander vergleichen. Sie können gegenübergestellt und in den wichtigsten Kategorien miteinander verglichen werden. Testnoten oder andere Optionen der Bewertung können in der Infografik besonders eindrücklich dargestellt werden.
How To
Besonders beliebt sind unserer Erfahrung nach Infografiken, um einen Ablauf anschaulich zu erklären. Eine solche Infografik kann beispielsweise dazu Informationen dazu abbilden, wie man sich die Zähne richtig putzt, wie man eine perfekte Instagram-Story erstellt oder auf Websites die notwendigen Schritte bei einem betrieblichen Datenschutzverstoß erklären.
Eine Infografik lebt von weniger Text und Farben
Eine Infografik besteht aus möglichst wenig Text in der Kommunikation. In vielen Infografiken kann auf Geschriebenes nahezu verzichtet werden, wenn eben Bilder, Farben und Formen die wichtigsten Informationen vermitteln.
In der Konzept-Phase können Sie noch mit viel Erklärtext arbeiten, um für sich selbst die passende Form und Verständnis zu finden. In den abschließenden Arbeiten sollte ein professioneller Texter jedoch einen Blick darauf haben, die verschiedenen Textanteile auf ein Minimum zu reduzieren, ohne dass die notwendigen Informationen verloren gehen. Zudem sollten alle Textabschnitte möglichst gleich lang sein, damit das Gesamtbild harmonisch ist.
Was für den Text gilt, gilt auch für Farben, Animationen, Formen und Schriftarten: weniger ist mehr. Die Bildsprache – also die Mischung aus Schriftarten, Farben und Größe – sollte harmonisch sein. Alle Farben und Formen sollten entweder hinter den Inhalten der Infografik zurücktreten und im Hintergrund bleiben. Oder sie haben im besten Fall eine wichtige Funktion auf der Inhaltsebene, z. B. roter Text markiert Nachteile, blauer Text markiert Vorteile.
Der Vorteil an iSpring Suite: Sie müssen lediglich das Template auswählen und ihre individuellen Daten und Bildmaterial mit passender Geschichte einfügen. Da das Design als Rahmen bereits steht, sparen Sie Zeit und Kosten.
Testen Sie Ihre Infografik
Sie konnten Ihre Infografik erstellen? Dann lassen Sie diese ein paar Tage an dieser Stelle liegen und schauen Sie sich die Grafik dann noch einmal mit einem frischen Blick an. Oftmals fallen uns dann mit etwas Abstand kleinere Fehler, logische Ungereimtheiten auf, die mitten im Arbeitsprozess untergegangen sind. Im besten Fall lassen Sie auch andere Menschen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, die Infografik anschauen. Es ist ganz klar: Wenn das Testpublikum die Infografik nicht schlüssig findet, dann muss sie überarbeitet werden. Wenn über die Deutung der Elemente, Daten und Inhalte diskutiert wird, finden Sie das vielleicht gelungen. Aber: Eine Infografik soll Fragen beantworten. Wenn über die Deutung der Zahlen eine Diskussion ausbricht, sind wohl nicht alle Fragen beantwortet worden – oder das Thema der Infografik ist zu groß gewählt und es ergeben sich deshalb Anschlussfragen.
Fazit
In diesem Beitrag wurde im Vergleich klar: Es gibt eine große Auswahl an Lösungen, um eine Infografik zu erstellen, die sich nicht nur in ihren Preisen unterscheidet. Dabei zeigt sich im Vergleich aber auch, dass der Funktionsumfang je nach Abomodell sehr unterschiedlich ist. Mit einigen Tools lassen sich auch kostenlose Grafiken in wenigen Minuten selber erstellen, wobei der Funktionsumfang bei diesen Grafik-Online-Generatoren geringer ist. Das kann schnell zu Frustration führen. Zudem sind viele Vorlagen für die Kommunikation in Marketing, auf Plattformen für soziale Medien, Websites oder einzelnen Profilen gedacht.
Wer mit einer Infografik professionelle Präsentationen oder Schulungsunterlagen im beruflichen Kontext aufwerten möchte, dem sei iSpring Suite empfohlen. Dieses Programm für das Erstellen von Infografiken mit KI funktioniert ohne ein monatliches Abo und hat einen hochwertigen Funktionsumfang, mit dem Menschen im HR-Umfeld und Marketing ihre Arbeit sowie das Gestalten von PowerPoint-Präsentation leichter und vielfältiger gestalten können. Registrieren Sie sich für eine übersichtliche Demo, laden Sie anschließend die kostenlose 14-Tage-Testversion herunter, erstellen Sie Ihre ersten Infografiken und machen Sie Ihre ersten eigenen Erfahrungen mit der Software.