Digitale Weiterbildung ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern fester Bestandteil der Personalentwicklung. Doch wer sich auf die Suche nach dem passenden Web Based Training Anbieter macht, merkt schnell: Die Auswahl ist groß, die Unterschiede in Qualität und Funktionsumfang aber ebenso.
Dabei entscheidet nicht allein die Plattform über den Erfolg – genauso wichtig ist, wie ein webbasiertes Training produziert wird: mit klarem Konzept, durchdachtem Drehbuch und einer Plattform, die von der Erstellung bis zur Auswertung alles aus einer Hand liefert. Wie das gelingt, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Web-Based-Training mit einer DSGVO-konformen Plattform profitabel einsetzen.
Was ist Web Based Training?
Web Based Training (WBT) oder auf deutsch webbasiertes Training ist jede Form von Training, die online angeboten wird. Andere Begriffe sind Internet Based Training (IBT), E-Learning und Distanzunterricht. WBTS ermöglichen eine beispiellose Flexibilität – jeder kann überall und zu jeder Zeit auf Ihre Lerninhalte oder Trainingsprogramme zugreifen. Lernen findet unabhängig von Zeit und Raum statt.
Damit lässt sich die Frage „Was sind WBTS?“ einfach beantworten: WBTS sind eine der bequemsten, kostengünstigsten und flexibelsten Ausbildungsmethoden, insbesondere für große, multinationale Unternehmen.
Webbasiertes Training im E-Learning: Vorteile im Überblick
Unternehmen, die webbasiertes Training mit eigenen Lerninhalten einsetzen, profitieren vom Besten aus beiden Welten. Sie senken die Kosten erheblich und maximieren gleichzeitig das Lernpotenzial ihrer Mitarbeiter. Konzentrieren wir uns mehr auf einige dieser Web-Based-Trainings-Vorteile.
Flexibilität
Wie bereits erwähnt, ist einer der größten Möglichkeiten und Vorteile von Web Based Training (WBT), dass es äußerst flexibel ist. Ihre Mitarbeiter – egal wo sie sich befinden – haben den Luxus, in ihrem eigenen Tempo zu lernen und Lerneinheiten wahrzunehmen. Sie können das WBT Training dann machen, wenn es am besten in ihren Zeitplan passt, beispielsweise am Laptop oder Tablet. Darüber hinaus können Mitarbeiter ihr Lernpotenzial durch WBTS in ihrer gewohnten, privaten Umgebung maximieren.
Kosteneffizienz
Sie beseitigen nicht nur Störungen im Privatleben Ihrer Mitarbeiter und machen sie motivierter und kooperativer im Lernprozess, sondern beseitigen auch Störungen im regulären Geschäftsbetrieb. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Sie den Geschäftsbetrieb einmal im Jahr für jährliche Schulungen oder Lerneinheiten einstellen mussten. Es gibt keine Reisekosten und -zeit für Mitarbeiter mehr. Darüber hinaus kann WBT problemlos recycelt, wiederverwendet oder für neue Onboarding- und zukünftige Schulungsprogramme aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht werden.

Höheres Lernpotenzial
Jeder hat seinen eigenen Lernstil. Einige lernen am besten durch Lesen, während andere am besten mit visuellen Medien wie Videos und Infografiken arbeiten. Trotzdem passen die meisten Menschen nicht in einen Lernstil – die meisten Menschen lernen Lehrinhalte am besten, wenn ihnen eine Vielzahl von Multimedia präsentiert wird. Auf diese Weise kann Ihr Gehirn Informationen über verschiedene Sinneskanäle und Formen wie Sehen, Hören und sogar Berührung einbetten. Diese Mehrkanal-Einbettung verstärkt ihr Lernen.
Eine allgemeine Regel, die auf der Psychologie des Lernverhaltens basiert, lautet, dass Erwachsene besonders motiviert sind, wenn sie das Gefühl haben, die Kontrolle über ihr Training zu haben.
Funktioniert in allen Disziplinen
Egal in welchem Bereich, in welcher Disziplin oder Branche Sie arbeiten, wo es ein Unternehmen gibt, gibt es viel zu lernen. Während sich bestimmte Branchen für praxisorientiertere Schulungen eignen, wie z. B. Konstruktion und Fertigung, können Sie mit der richtigen webbasierten Schulungssoftware Simulationen und verzweigte Szenarien integrieren, um praktische Wissenslücken mit passenden Inhalten zu schließen. Und dafür müssen Sie keine externen Weiterbildungsinstitute, Coaches oder Trainer einkaufen.
Mit iSpring LMS bauen Sie sich Schritt für Schritt Ihre eigene Plattform für ein optimales Onboarding, die Weiterbildung und Personalentwicklung auf. Und der Aufwand des Einrichtens der Plattform lohnt sich: Ein einmal gut produziertes Web Based Training lässt sich beliebig oft wiederverwenden, aktualisieren und auf neue Zielgruppen übertragen. Statt Schulungsinhalte jedes Jahr neu vor Ort zu vermitteln, entsteht eine Wissensbasis, auf die alle Mitarbeitenden jederzeit zugreifen können – unabhängig von Standort, Rolle oder Zeitzone. Wer die Produktion von Anfang an strukturiert angeht, spart sich später aufwendige Nacharbeiten und schafft ein Webbased Training, das tatsächlich im Arbeitsalltag ankommt.
Die Vorteile von WBT liegen auf der Hand: flexibel, kosteneffizient und unbegrenzt. Jetzt geht es um die Umsetzung mit iSpring LMS.
WBT Training: Produktion in 7 Schritten
Ein professionelles Web Based Training entsteht nicht einfach nebenbei. Es braucht eine klare Konzeption, ein durchdachtes Drehbuch und am Ende eine Plattform, die Inhalte zuverlässig ausspielt und den Lernfortschritt sichtbar macht. Genau hier zeigt sich, warum immer mehr Unternehmen, Führungskräfte und Personalabteilungen auf iSpring LMS setzen: Es begleitet die Produktion eines Web Based Trainings nicht erst am Ende, sondern von der ersten Idee bis zur Auswertung der Lernergebnisse. Starten wir mit der Konzeption.
Schritt 1: Konzept und Drehbuch erstellen
Am Anfang jedes Web Based Trainings steht nicht die Software, sondern die Idee. Bevor die erste Folie entsteht oder ein Video aufgenommen wird, braucht es ein klares Konzept:
- Welches Wissen soll vermittelt werden?
- Welches Problem löst das Training für die Teilnehmenden?
- Und passt das Thema überhaupt zum Format eines Web Based Trainings, oder wäre eine andere Lernform sinnvoller?
Ein gutes Konzept beantwortet außerdem die Frage nach der langfristigen Strategie. Selten bleibt es bei einem einzelnen Web Based Training. Meistens ist es Teil einer größeren Lernreihe, etwa zu Compliance-Themen, Führungskräfteentwicklung oder Onboarding. Wer von Beginn an mitdenkt, wie sich das erste Training in eine größere Trainingslandschaft einfügt, spart sich später viel Umplanung.
Vom Konzept zum Drehbuch
Steht das Konzept, folgt das Drehbuch, das im E-Learning-Kontext häufig auch als Storyboard bezeichnet wird. Das Drehbuch ist die architektonische Vorlage für Ihr Web Based Training. Im iSpring LMS können sie die Strukturen der verschiedenen Weiterbildungsmaßnahmen- und Formate jederzeit anpassen und unterschiedlichen Rollen und Personen zuordnen. Aber für den Einstieg ist es empfehlenswert, sich grundsätzliche Gedanken zu machen.
Das Storyboard legt fest:
- Welche Inhalte in welcher Reihenfolge vermittelt werden?
- An welchen Stellen Bilder, Grafiken, Visualisierungen, Video oder Audio zum Einsatz kommen?
- Wo interaktive Elemente wie Quizfragen oder Klick-Interaktionen sitzen?
- Wie die Navigation durch das Training funktioniert?
Gerade für Führungskräfte, die ein Training in Auftrag geben, ist das Drehbuch ein wichtiges Steuerungsinstrument: Es macht sichtbar, wie sich der spätere Kurs anfühlen wird, bevor Zeit und Budget in die eigentliche Produktion fließen. Fehler oder Lücken lassen sich hier noch mit wenigen Klicks korrigieren. Ganz im Gegensatz dazu, sind Änderungen im fertigen Video oder in der fertigen Präsentation deutlich aufwendiger.
Unsere iSpring-Empfehlung: Arbeiten Sie das Drehbuch nicht allein aus. Binden Sie Fachexperten und Expertinnen aus den jeweiligen Abteilungen sowie Kolleginnen und Kollegen aus der Personalabteilung ein, die die Zielgruppe, die Anforderungen für Zertifikate und das Arbeitsumfeld gut kennen. So stellen Sie sicher, dass Inhalt und Tonalität zur Realität im Unternehmen passen.
Wer sollte am Konzept mitarbeiten?
In der Praxis bewährt sich ein kleines, funktionsübergreifendes Team, das die Konzeptphase gemeinsam verantwortet:
- Stakeholder aus Führungsebene oder Fachabteilung geben die inhaltliche Richtung vor und treffen grundlegende Entscheidungen zu Umfang und Priorität.
- Fachexperten liefern das inhaltliche Rohmaterial – von Prozessbeschreibungen über Regularien bis hin zu praktischen Beispielen aus dem Arbeitsalltag.
- Instructional Designer oder Projektverantwortliche aus der Personalabteilung übersetzen dieses Wissen in eine didaktisch sinnvolle Struktur und behalten Zeitplan sowie Ressourcen im Blick.
Je klarer diese Rollen zu Beginn verteilt sind, desto reibungsloser verläuft die anschließende Produktion. Ohne ein solches Team entstehen häufig Trainings, die zwar fachlich korrekt, aber auf der anderen Seite didaktisch schwer zugänglich sind oder Projekte, die sich über Monate hinziehen, weil Zuständigkeiten unklar bleiben. Im iSpring LMS können Sie klar definieren, wer Zugriff auf Materialien und die verschiedenen Bearbeitungsstatus hat.
Ein weiterer Baustein der Konzeptphase ist die Entscheidung über die grundlegende Struktur: Soll es ein einzelnes, geschlossenes Modul werden oder eine Reihe aufeinander aufbauender Lerneinheiten? Gerade bei komplexeren Themen, z. B. einem mehrstufigen Führungskräfteprogramm oder einer umfassenden Compliance-Schulung, empfiehlt es sich, das Thema von Beginn an in sinnvolle Abschnitte zu gliedern, statt nachträglich ein überladenes Training aufzuteilen.
Schritt 2: Zielgruppe und Lernziele festlegen
Ein Web Based Training, das an der Zielgruppe vorbeiproduziert wird, verfehlt seinen Zweck. Deshalb gehört die Definition der Zielgruppe direkt neben das Konzept: Wer soll geschult werden: Neue Mitarbeitende, Führungskräfte, ein bestimmtes Fachteam? Welches Vorwissen bringt diese Gruppe mit, und welche Erwartungen hat sie an ein digitales Training?

Darauf aufbauend werden die Lernziele festgelegt. Bewährt hat sich hier der SMART-Ansatz: Lernziele sollten
1) Spezifisch,
2) Messbar,
3) Angemessen,
4) Relevant und
5) Terminiert
formuliert sein.
❌ Ein Ziel wie „Die Teilnehmenden verstehen den neuen Datenschutzprozess“ ist zu vage.
✅ Konkreter wird es mit: „Nach Abschluss des Trainings können die Teilnehmenden die drei Schritte des neuen Datenschutzprozesses korrekt benennen und in einer Beispielsituation anwenden.“
Für Personalabteilungen lohnt sich an dieser Stelle ein Blick auf die vorhandenen Daten:
- Welche Wissenslücken zeigen sich in bisherigen Mitarbeitergesprächen oder Testergebnissen?
- Wo häufen sich Rückfragen im Arbeitsalltag?
Diese Informationen liefern wertvolle Hinweise darauf, wie das Training inhaltlich zugeschnitten werden sollte, damit es tatsächlich einen Unterschied macht. Im iSpring LMS können Sie anhand des 360-Grad-Feedbacks jederzeit einsehen, welche Kompetenzen und Skills Mitarbeitende verbessern müssen und wo sich Schulungen lohnen.

Unterschiedliche Zielgruppen, unterschiedliche Ansprache
Ein Web Based Training für neue Mitarbeitende im Onboarding braucht eine andere Tonalität und ein anderes Tempo als ein Training für erfahrene Führungskräfte, die sich mit einem neuen Beurteilungssystem vertraut machen sollen. Während Einsteigerinnen und Einsteiger von einer sehr kleinschrittigen, erklärenden Herangehensweise profitieren, erwarten erfahrene Fachkräfte häufig eine kompaktere, praxisnahe Aufbereitung, die direkt auf den Punkt kommt.
Auch das technische Umfeld der Zielgruppe spielt eine Rolle: Arbeiten die Mitarbeitenden überwiegend am Schreibtisch mit festem Zugang zu einem Firmenrechner, oder handelt es sich um eine mobile Belegschaft, etwa im Vertrieb oder in der Produktion, die vorwiegend über das Smartphone auf Trainings zugreift? Diese Überlegung beeinflusst nicht nur das spätere Design des Web Based Training als E-Learning, sondern auch die technischen Anforderungen an die Lernplattform – etwa hinsichtlich Offline-Verfügbarkeit oder responsivem Design. Das iSpring LMS bietet Ihnen und Ihren Mitarbeitenden eine uneingeschränkten Zugang zu Lerninhalten.
Sinnvoll ist es außerdem, bereits in dieser Phase festzulegen, wie der Lernerfolg später gemessen werden soll. Reicht ein einfacher Abschlussnachweis, oder soll das Training in ein umfassenderes Kompetenzmodell eingebunden werden, in dem sich Fortschritte über mehrere Trainings hinweg nachverfolgen lassen? Diese Vorüberlegung erspart im späteren Reporting viel manuelle Nacharbeit.
Schritt 3: Inhalte produzieren
Ist das Drehbuch fertig, geht es an die eigentliche Content-Produktion. Je nach Thema und Zielgruppe kombinieren Web Based Trainings unterschiedliche Formate:
- Erklärende Texte,
- Grafiken und Diagramme,
- Kurze Videosequenzen,
- Screencasts oder auch Audio-Kommentare.
Wichtig ist dabei weniger die Menge an Multimedia, sondern die Passung zum Lernziel: Ein komplexer Softwareprozess lässt sich mit einem Screencast oft besser vermitteln als mit reinem Text, während für Soft-Skill-Themen kurze Videosequenzen mit echten Gesichtern häufig glaubwürdiger wirken.
Genau hier zeigt sich der Vorteil des integrierten Autorentools iSpring Suite, das sich nahtlos mit iSpring LMS verbindet. In der vertrauten PowerPoint-Umgebung lassen sich Präsentationen in interaktive Lerninhalte verwandeln, Video und Folien synchron aufnehmen und Inhalte aus einer umfangreichen Content-Bibliothek ergänzen. Und das ganze funktioniert ohne separate Schnittsoftware oder tiefes technisches Vorwissen. Fertige Module werden anschließend SCORM-konform exportiert und lassen sich direkt in iSpring LMS hochladen.

Kleinere Lerneinheiten statt langer Module
Ein Fehler, der sich in der Praxis immer wieder zeigt: Web Based Trainings werden zu lang und zu textlastig geplant. Mitarbeitende schauen sich Trainings oft zwischendurch an, sei es am Smartphone, in einer kurzen Pause, unterwegs. Planen Sie deshalb lieber mehrere kompakte Microlearning-Module von 10 bis 15 Minuten statt eines einzigen, überladenen Kurses. Das erleichtert nicht nur die Produktion, sondern auch die spätere Pflege: Einzelne Module lassen sich in iSpring LMS unkompliziert aktualisieren, ohne das gesamte Training neu aufzusetzen.
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Materialien sichten und wiederverwenden
Bevor neue Inhalte von Grund auf produziert werden, lohnt sich ein Blick in vorhandene Materialien. Viele Unternehmen verfügen bereits über Präsentationen, interne Leitfäden, Aufzeichnungen von Präsenzschulungen oder Prozessdokumentationen, die sich mit überschaubarem Aufwand in ein Web Based Training überführen lassen. Gerade PowerPoint-Präsentationen aus früheren Schulungen sind ein guter Ausgangspunkt, da sie sich mit iSpring Suite direkt in interaktive Lernmodule umwandeln lassen, statt aufwendig neu erstellt werden zu müssen.
Wo neue Inhalte benötigt werden, empfiehlt sich eine klare Aufgabenteilung: Wer verantwortet die fachlichen Texte, wer die Sprecheraufnahmen, wer Grafiken und Bildmaterial? Bei Video-Elementen lohnt es sich, feste Zeitfenster für Aufnahmen einzuplanen, statt Sprecherinnen und Sprecher spontan „zwischen Tür und Angel“ aufzunehmen – die Qualität der Aufnahme wirkt sich direkt auf die Wahrnehmung des gesamten Trainings aus.
Konsistentes Design als Wiedererkennungswert
Für Unternehmen, die regelmäßig Web Based Trainings produzieren, zahlt sich ein einheitliches Design aus: ein wiederkehrender Player mit Unternehmensfarben, ein festes Schriftbild und eine konsistente Struktur der Module. Das erleichtert nicht nur die Wiedererkennung bei den Mitarbeitenden, sondern spart auch Zeit in der Produktion, da sich Vorlagen für neue Trainings wiederverwenden lassen. In iSpring Suite lassen sich solche Vorlagen zentral anlegen und für zukünftige Projekte hinterlegen, sodass jedes neue Training nicht bei null beginnt.

Schritt 4: Interaktivität und Wissenschecks einbauen
Ein Web Based Training ohne Interaktion bleibt reiner Konsum, die Teilnehmenden schauen zu, ohne wirklich aktiv zu werden. Interaktive Elemente wie Quizfragen, Entscheidungsszenarien oder kurze Simulationen sorgen dafür, dass Wissen nicht nur gezeigt, sondern auch angewendet und überprüft wird.
Mit iSpring Suite stehen dafür im iSpring QuizMaker zahlreiche Quiztypen zur Verfügung, von klassischen Multiple-Choice-Fragen über Zuordnungsaufgaben bis hin zu Dialogsimulationen für Gesprächssituationen, z. B. für Führungskräfte, die schwierige Mitarbeitergespräche üben sollen. Die Ergebnisse solcher Wissenschecks laufen automatisch in iSpring LMS zusammen: Führungskräfte und Personalverantwortliche sehen auf einen Blick, wer ein Training abgeschlossen hat, wo Wissenslücken bestehen und welche Module besonders schwerfallen.
Unser iSpring-Tipp: Diese automatische Auswertung im iSpring LMS ist gerade für Personalabteilungen ein enormer Zeitgewinn. Statt Ergebnislisten manuell zu pflegen, liefert das System Reports auf Knopfdruck, ein Argument, das sich besonders gut eignet, wenn intern für den Aufbau eines Web Based Trainings geworben werden soll.
Interaktion als Motivationsfaktor
Interaktive Elemente erfüllen neben der reinen Wissensüberprüfung noch eine zweite Funktion: Sie halten die Aufmerksamkeit der Lernenden aufrecht. Ein Training, das ausschließlich aus langen Textpassagen oder passiven Videosequenzen besteht, verliert schnell an Wirkung – selbst wenn die Inhalte fachlich hervorragend aufbereitet sind. Kurze Unterbrechungen durch Quiz, eine Entscheidungssituation oder eine kleine Simulation signalisieren den Lernenden: Hier ist aktives Mitdenken gefragt.
Besonders wirkungsvoll sind Szenarien und Animationen, die reale Arbeitssituationen abbilden. Ein Beispiel: Statt eine Führungskraft nur abstrakt über Feedbackregeln zu informieren, lässt sich mit einer Dialogsimulation ein konkretes Mitarbeitergespräch durchspielen, in dem unterschiedliche Antwortoptionen zu unterschiedlichen Gesprächsverläufen führen. Solche Formate bleiben deutlich länger im Gedächtnis als reine Theorie und lassen sich mit iSpring Suite ohne Programmierkenntnisse umsetzen.
Schritt 5: Qualitätssicherung und Testing
Bevor ein Web Based Training an alle Mitarbeitenden ausgerollt wird, sollte es einen gründlichen Test durchlaufen. Nichts frustriert Lernende mehr als eine Navigation, die nicht funktioniert, Videos, die stocken, oder Quizfragen mit falsch hinterlegten Antworten.
Empfehlenswert ist ein zweistufiges Testverfahren:
- Test im Autorentool iSpring Suite: Prüfen Sie das fertige Modul zunächst isoliert. Funktionieren alle Interaktionen, sind Texte fehlerfrei, stimmen Verzweigungen und Verlinkungen?
- Test im iSpring LMS: Nach dem Hochladen in iSpring LMS folgt ein zweiter Testlauf direkt in der Lernumgebung, in der die Mitarbeitenden das Training später tatsächlich durchlaufen werden. Hier zeigt sich, ob das Training auf verschiedenen Geräten – Desktop, Tablet, Smartphone – zuverlässig läuft und ob Zuweisung, Fortschrittsanzeige und Zertifikatsvergabe korrekt funktionieren.
Ziehen Sie für diesen Schritt am besten eine kleine Testgruppe hinzu, die nicht an der Produktion beteiligt war. Diese Personen erkennen unklare Formulierungen oder Stolperstellen oft schneller als das Projektteam, das mit den Inhalten bereits vertraut ist.
Best Practice L’Oréal Adria-Balkan
Wie sinnvoll ein schrittweises Vorgehen ist, zeigt das Best Practice von L’Oréal Adria-Balkan. Bei der Einführung von iSpring LMS zur Schulung von Vertriebspartnern und deren Mitarbeitenden verzichtete das Unternehmen bewusst auf einen sofortigen Rollout im großen Stil. Da E-Learning für diese Zielgruppe komplettes Neuland war, startete L’Oréal zunächst mit einem kleinen, überschaubaren Nutzerkreis, um Akzeptanz und Nutzen von Online-Lernen intern erst zu etablieren, bevor die Plattform breiter ausgerollt wurde. Erst nachdem sich das System in diesem kleinen Kreis bewährt hatte, wurde es schrittweise auf deutlich mehr Nutzende ausgeweitet, bis das Unternehmen Vertriebsmitarbeitende ihres Geschäftsbereichs Professional Product in 7 Ländern schulten.

Für die eigene Testphase bedeutet das: Eine kleine, überschaubare Gruppe ist nicht nur ein technischer Zwischenschritt, sondern kann auch strategisch genutzt werden, um Vertrauen in ein neues Trainingsformat und neue Lernprogramme aufzubauen, bevor es unternehmensweit verankert wird.
Typische Fehlerquellen im Blick behalten
In der Praxis lohnt es sich, beim Testing gezielt auf wiederkehrende Problemfelder im Computer Based Training zu achten:
- Navigation: Können Lernende jederzeit nachvollziehen, wo sie sich im Training befinden und wie viel noch folgt?
- Ladezeiten: Laufen Video- und Audioinhalte auch bei schwächerer Internetverbindung stabil?
- Mobile Darstellung: Sind Texte und Schaltflächen auf kleineren Bildschirmen noch gut lesbar und bedienbar?
- Verzweigungen: Führen alle Antwortmöglichkeiten in Quizfragen oder Simulationen zu einem sinnvollen, korrekt hinterlegten Ergebnis?
Dokumentieren Sie gefundene Fehler strukturiert, etwa in einer einfachen Tabelle mit Fundstelle, Beschreibung und Status. So behalten Sie auch bei umfangreicheren Trainings den Überblick und stellen sicher, dass jede gemeldete Auffälligkeit auch tatsächlich behoben wird, bevor das Training für alle Mitarbeitenden freigeschaltet wird.
Schritt 6: Bereitstellung und Skalierung mit iSpring LMS
Ist das Web Based Training fertig produziert und getestet, beginnt der eigentliche Zweck der ganzen Arbeit: der Einsatz im Unternehmen. Genau an dieser Stelle spielt iSpring LMS seine Stärken aus. Als zentrale Lernplattform übernimmt es nicht nur die reine Bereitstellung, sondern die komplette Organisation rund um das Training – von der automatisierten Verwaltung bis zur Auswertung:
- Automatisierte Prozesse: Die Einschreibung in Kurse, die Vergabe von Zertifikaten und der Versand von Reports laufen automatisiert ab – Trainings lassen sich gezielt einzelnen Mitarbeitenden, Teams oder ganzen Abteilungen zuweisen, etwa automatisch im Rahmen des Onboardings.
- Programmierbare, detaillierte Reports: Reports lassen sich individuell konfigurieren und in festgelegten Intervallen automatisch versenden, sodass Führungskräfte und Personalabteilung jederzeit den Überblick über Fortschritt und Ergebnisse behalten.
- Wissensdatenbank: Ergänzend zu einzelnen Trainings lässt sich in iSpring LMS eine zentrale Wissensdatenbank aufbauen, in der Mitarbeitende jederzeit auf Leitfäden, Prozessdokumente und weiterführende Materialien zugreifen können.

- Zielgruppengerechte Analyse: Für unterschiedliche Users – etwa interne Teams, Vertriebspartner, B2B-Kunden oder externe Distributoren – lassen sich Inhalte, Nutzerverwaltung und Auswertungen sauber voneinander trennen, ohne mehrere Systeme parallel pflegen zu müssen.
- On-the-Job-Training und Leistungsbeurteilung: Es lässt sich nicht nur theoretisches Wissen abfragen, sondern auch die tatsächliche Anwendung im Arbeitsalltag dokumentieren und bewerten.
- Mehrsprachiges Interface: Für international aufgestellte Unternehmen steht die Plattform in zahlreichen Sprachen zur Verfügung.
- Intuitives Interface: Sowohl für Lernende als auch für die Administration ist die Bedienung bewusst einfach gehalten, sodass keine langwierige Einarbeitung nötig ist.
- Blended Learning: Über Schnittstellen zu MS Teams, Zoom oder Google Meet lassen sich Web Based Trainings mit Präsenz- oder Live-Online-Formaten zu Blended-Learning-Programmen kombinieren.
- Mobile App: Mit einer eigenen mobilen App lernen Mitarbeitende dort, wo es für sie passt.

- Chats und Kommentare: Integrierte Chat- und Kommentarfunktionen ermöglichen den Austausch zwischen Lernenden und Lehrenden.
- Individuelles Design: Layout, Farbwelt und angezeigte Kategorien lassen sich an das eigene Corporate Design anpassen, sodass sich das LMS nahtlos in den Unternehmensauftritt einfügt.
- Zeitsparende Admin-Einrichtung: Report-Vorlagen, automatisierte Reports, eine Supervisor-Funktion sowie ein übersichtlicher Kurskatalog erleichtern die Verwaltung erheblich, gerade wenn nur wenig Zeit für administrative Aufgaben zur Verfügung steht.

- Technischer 24/7-Support: Bei Fragen oder Problemen steht ein 24/7-Support zur Verfügung, was gerade in der Einführungsphase eines neuen LMS beruhigend ist.
- Datensicherheit und Compliance: Die Plattform erfüllt gängige Sicherheitsanforderungen und -standards, was insbesondere für Branchen mit hohen Compliance-Vorgaben relevant ist.
Auch für kleine HR-Teams gemacht
Ein Argument, das in der Praxis besonders oft unterschätzt wird: iSpring LMS ist explizit für kleine HR- und L&D-Teams konzipiert. Unternehmen, in denen nur ein bis drei Personen für Weiterbildung und Trainingsorganisation oder eine spezielle Fortbildung-Akademie zuständig sind, finden in dem LMS alles, was sie für eine qualitativ hochwertige Arbeit benötigen. Gerade weil viele Prozesse automatisiert ablaufen, von der Einschreibung über die Zertifikatsvergabe bis zum Reporting, lässt sich ein umfangreiches Trainingsprogramm auch mit sehr begrenzten personellen Ressourcen zuverlässig verwalten und die Weiterentwicklung vorantreiben.
Schritt 7: Erfolg messen und Training weiterentwickeln
Mit dem Rollout ist die Arbeit an einem Web Based Training noch nicht abgeschlossen. Erst im laufenden Betrieb zeigt sich, ob das Training tatsächlich wirkt – und genau diese Erkenntnisse sind für Führungskräfte und Personalabteilung besonders wertvoll. Über die Reporting-Funktionen von iSpring LMS lassen sich verschiedene Kennzahlen auswerten:
- Abschlussquote: Wie viele der zugewiesenen Mitarbeitenden schließen das Training tatsächlich ab, und wo brechen Lernende häufig ab?
- Testergebnisse: Welche Fragen werden besonders oft falsch beantwortet? Das zeigt, an welchen Stellen Inhalte möglicherweise unklar formuliert oder zu komplex sind.
- Bearbeitungsdauer: Passt die tatsächliche Lernzeit zur ursprünglichen Planung, oder benötigen Mitarbeitende deutlich mehr oder weniger Zeit als erwartet?
Diese Daten liefern eine solide Grundlage, um ein Training gezielt weiterzuentwickeln, statt es unverändert über Jahre hinweg einzusetzen. Zeigt sich etwa, dass ein bestimmtes Modul überdurchschnittlich oft zu falschen Antworten führt, lohnt sich ein zweiter Blick auf die entsprechende Lerneinheit im Drehbuch – möglicherweise braucht es dort ein zusätzliches Beispiel oder eine klarere Erklärung.
Auch aus Sicht des Unternehmens lässt sich der Nutzen eines Web Based Trainings so belegen: Rückläufige Fehlerquoten im Arbeitsalltag, kürzere Einarbeitungszeiten neuer Mitarbeitender oder eine höhere Zufriedenheit in Mitarbeiterbefragungen lassen sich mit den Ergebnissen aus dem iSpring LMS in Verbindung bringen. Das erleichtert es, den Wert digitaler Schulungsprogramme gegenüber Geschäftsführung oder Budgetverantwortlichen greifbar zu machen – ein Argument, das über einzelne Trainings hinaus für den weiteren Ausbau der gesamten Lernstrategie sprechen kann.
Fazit
Die Produktion eines Web Based Trainings ist ein mehrstufiger Prozess, der mit einem klaren Konzept beginnt und mit der strukturierten Bereitstellung über eine Lernplattform endet. Wer diese Schritte sauber durchläuft, schafft die Grundlage für Trainings, die nicht nur einmalig genutzt, sondern dauerhaft Teil der Unternehmenskultur werden.
Mit iSpring LMS steht Unternehmen, Führungskräften und Personalabteilungen dafür eine Plattform zur Verfügung, die den gesamten Prozess unterstützt: von der einfachen Einbindung produzierter Inhalte über die automatisierte Zuweisung bis zur lückenlosen Auswertung der Lernfortschritte.
Wenn Sie noch unsicher sind, ob sich der Aufbau eines eigenen Web Based Trainings lohnt, können Sie iSpring LMS zunächst unverbindlich in einer Demo oder mit der kostenlosen Testversion ausprobieren und sich von iSpring als Anbieter von Web Based Training-Plattformen überzeugen.
FAQ
Was ist ein Beispiel für webbasierte Schulung?
Was ist Web Based Training-Beispiel? Zum Beispiel ein Compliance-Kurs, den neue Mitarbeitende online durcharbeiten, mit Erklärvideos, Quizfragen und einem Abschlusszertifikat, das im LMS gespeichert wird.
Was sind webbasierte Schulungen?
Digitale Lerninhalte, die über den Browser oder eine Lernplattform bereitgestellt werden und die Teilnehmende zeit- und ortsunabhängig eigenständig durcharbeiten können.
