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Eines der wirksamsten Instrumente für ein nachhaltiges Wachstum in der VUCA-Welt ist die kontinuierliche Weiterbildung, Wissensaneignung und Stärkung von Soft Skills aller Mitarbeiter. Aber wie genau definiert man diese Anforderung und setzt sie kompakt und zielgerichtet um? Lernen Sie in diesem Beitrag die Definition des lebenslangen Lernens kennen und lesen Sie, wie Sie das kontinuierliche Lernen nachhaltig und strategisch in Ihre Unternehmenskultur integrieren.

Definition des lebenslangen Lernens: Was ist das?

Lebenslang Lernen: Was versteht man nun darunter? Grundsätzlich ist das Lernen ein lebenslanger Prozess der ständigen Weiterentwicklung von Fähigkeiten und dem ständigen Aufnehmen von neuem Wissen. Schon lange ist klar, dass Menschen auch im hohen Alter neue Fertigkeiten lernen können, wenn sie einen geeigneten Zugang finden. „Ausgelernt“ ist heute niemand mehr. Zu schnell verändern sich die Ansprüche an Mitarbeiter: Noch viele unserer Eltern haben ohne Computer im Büro gearbeitet – und mussten mitten im Berufsleben umlernen, um weiterhin für den Arbeitsmarkt attraktiv zu sein. Lebenslanges Lernen ist eine Art, auf das Leben als ständigen Wandlungsprozess zu blicken. Lebenslanges Lernen ist aber auch auf beruflicher Ebene gefragt, beispielsweise als Angebote wie Trainings für die Aus- und Weiterbildung, Programme zur Karriereförderung, soziales Lernen usw.

Warum ist lebenslanges Lernen so wichtig?

Wie genau das lebensbegleitende Lernen in Organisationen angegangen und umgesetzt wird, ist ausgehend von der Zielsetzung des Betriebs recht unterschiedlich. Aber es gibt Ziele, die alle Unternehmen mit der richtigen Strategie anvisieren und auch tatsächlich erreichen können:

  • Lernen und Entwickeln neuer Hard- und Soft Skills
  • Steigerung der Führungs- und Mitarbeiterkompetenzen
  • Berufliche Weiterbildung
  • Schnelle, individuelle Anpassung an veränderte Anforderung auf Märkten und im Arbeitsumfeld
  • Entwicklung der individuellen Talente der Mitarbeiter

Lebensbegleitendes Lernen: Was bedeutet
es für Organisationen?

Eines ist klar: lebensbegleitendes Lernen ist etwas, von dem Mitarbeiter enorm profitieren. Sie haben innerhalb ihres beruflichen Umfelds die Chance, sich kontinuierlich als Persönlichkeit und als Arbeitnehmer weiterzuentwickeln. So bleiben sie durch den Prozess des lebenslangen Lernens beständig auf dem neuesten Stand der Anforderungen einer komplexen und volatilen Arbeitswelt.

Aber auch Organisationen haben durch die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter eine ganze Reihe von Vorteilen:

  1. Verbesserte Leistung und Produktivität. Durch die Schulung erhalten die Mitarbeiter ein besseres Verständnis für ihre Verantwortlichkeiten innerhalb ihrer Rolle und dafür, wie sie diese optimal nutzen können, um beste Ergebnisse zu erzeugen. Sie arbeiten produktiver, sind selbstsicherer in der Kommunikation, wodurch sie schneller auf Kundenwünsche reagieren können. Sie stellen sich besser und schneller auf neue Anforderungen des Marktes ein.
  2. Ein Wettbewerbsvorteil auf dem Markt. Durch das ständige Lernen von aktuellem (Branchen-)Wissen und der Optimierung von Fähigkeiten, bewegen Mitarbeiter sich auf einem enorm hohen Leistungslevel. Solche kompetenten Mitarbeiter sind für Organisationen die Basis, um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein.
  3. Höhere Investitionsrentabilität. Um Programme zum lebenslangen Lernen wie etwa Mitarbeiterschulungen zu entwickeln, erfordert es eine gewisse Investition. Eine solche Ausgabe kann sich jedoch schnell rentieren, wenn die Programme strategisch auf die Geschäftsziele des Unternehmens ausgerichtet sind. Das bedeutet nämlich sehr oft, dass Mitarbeiter mehr Leistung bringen, was zu einer Steigerung der Einnahmen führt, wodurch der Return on Investment hoch ausfallen kann.
  4. Geringere Mitarbeiterfluktuation. Wer sich aktiv für die Fortbildung seiner Mitarbeiter einsetzt, der erhöht die Bindung an das Unternehmen. Tatsächlich bleiben Mitarbeiter, deren Arbeitgeber in ihre Weiterbildung investieren, mit 30-50 % höherer Wahrscheinlichkeit in demselben Unternehmen tätig. In Zeiten von akutem Fachkräftemangels müssen Organisationen besondere Benefits anbieten, um wertvolle Talente halten zu können. Schulungen und andere Angebote zum lebenslangen Lernen sind eine gute Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen. Viele Millennials setzen die betriebliche Weiterbildung und Programme zum lebenslangen Lernen bereits voraus. Sie meiden Arbeitgeber, die keine Weiterbildungs- und Karriereentwicklungsmöglichkeiten anbieten und schaffen damit Tatsachen.
  5. Bessere Kundenbindung. Gut ausgebildete, informierte und engagierte Mitarbeiter, die mit den Kunden interagieren, können die größten authentischen Fürsprecher Ihrer Marke werden. In regelmäßigen Schulungen lernen Sie, wie Produkte optimal präsentiert werden und geben ihr Wissen und ihre Skills gern im Umgang mit Kunden preis. Das beeinflusst die Kundenerfahrung enorm und erhöht die Kundenbindung.

Lebenslanges Lernen in Unternehmen

Welche Schulungsprogramme und Trainings in einer Organisation sinnvoll sind, hängt entscheidend von den Besonderheiten des Unternehmens, strategischen Zielen und den Anforderungen der jeweiligen Branche ab. Trotzdem gibt es drei Bereiche, in denen jede Organisation die Weiterbildung von Personal im Rahmen des lebenslangen Lernens anvisieren sollte:

Lebenslanges Lernen in Unternehmen

Schauen wir uns diese Bereiche etwas genauer an.

1. Onboarding

Mittels einer geeigneten Software können Unternehmen ein „Bootcamp“ für neue Mitarbeiter kreieren. Es hilft ihnen dabei, sich schneller und umfassend in das neue Arbeitsumfeld und die Organisationsstrukturen einzuarbeiten. Außerdem lernen sie durch ein professionelles Onboarding die Fähigkeiten, Kenntnisse und Verhaltensweisen, die sie benötigen, um so schnell wie möglich produktiv zu werden – was Unternehmen bares Geld sparen kann. Ein Onboarding-Programm wird zumeist von der Personalabteilung strukturiert. Es umfasst zumeist allgemeine Themen wie die Geschichte des Unternehmens und seine Unternehmenskultur. Neue Mitarbeiter lernen außerdem grundlegende Richtlinien, Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften kennen und erhalten Informationen, die jeder Mitarbeiter kennen sollte. Diese Art von Schulung ist für alle Führungsebenen und Abteilungen im Unternehmen relevant und dementsprechend ein Muss.

2. Berufsspezifische Kompetenzen

In jeder Organisation gibt es Jobrollen, die eine ständige Weiterbildung benötigen. Ein Beispiel sind Datenschutzbeauftragte, die die neuesten gesetzlichen Richtlinien und Urteile kennen lernen müssen. Oder ein Unternehmen erweitert ständig seine Produktpalette: Hier müssen Vertriebsmitarbeiter ihr Wissen immer wieder an den Stand der neuesten Version anpassen. In der Buchhaltung braucht es wiederum jedes Jahr Schulungen zu den neuen Steuergesetzen.

Solche themen- und funktionsabhängigen Mitarbeiterschulungen können häufig, aber nicht unbedingt regelmäßig stattfinden. Abgesehen von den rechtlich unbedingt notwendigen Schulungsangeboten können Organisationen weitere Produkt- und Serviceschulungen, Soft Skill-Schulungen und Motivationstrainings anbieten, um Mitarbeiter zum lebensbegleitenden Lernen zu motivieren.

3. Führungskräftetraining

Durch Befragungen von leitenden Angestellten und Mitarbeitern, Testauswertungen oder der Analyse einer Qualifikationsmatrix können Talente und damit zukünftige Leistungsträger identifiziert werden. Das bedeutet: Wer solche Prozesse regelmäßig durchläuft, kann seine Führungsebene systematisch mit wertvollen Mitarbeitern besetzen.

Für den Aufbau solcher Talente werden interne Führungskräftetrainings genutzt, die an die Ziele und Strukturen der jeweiligen Organisation angepasst sind. Die Themen solcher Trainings können von Produktkenntnissen bis hin zu Führungsqualitäten reichen: Mitarbeitermotivation, Delegation, Feedbackkultur oder Leadership sind häufige Inhalte.

Lebenslanges Lernen oder lebenslanges
E-Learning?

Wie kann lebenslanges Lernen umgesetzt werden?

Präsenzunterricht, Seminare und Workshops sind nach wie vor beliebte Schulungstechniken zum Lernen in Unternehmen – aber sind es die besseren? Tatsächlich kann das Online-Lernen die etwas bessere Wahl für Ihre Mitarbeiter sein, da es das Just-in-Time-Lernen ermöglicht. Was bedeutet das? Wenn ein Mitarbeiter der Finanzabteilung eine Frage zur neuen Steuerverordnung hat, dann möchte er sich das notwendige Wissen schnellstmöglich aneignen, damit er wieder produktiv arbeiten kann. Deshalb ist es erstrebenswert, dass er einen orts-und zeitunabhängigen Zugang zu diesem Wissen hat, damit er individuell lernen kann. Muss er auf die jährliche Schulung zum Steuerrecht warten, vergeht wertvolle Zeit. Dieser schnelle und komplizierte Zugang zu Schulungs- und Trainingsmaterialien und das Just-in-Time-Lernen ist das, was sich Mitarbeiter und motivierte Fachkräfte von einem Arbeitgeber erwarten.

Lohnt sich digitales Lernen also für jedes Unternehmen? Warum besteht die Notwendigkeit, sich mit digitalem Lernen auseinanderzusetzen? Schauen wir etwas genauer hin und werfen einen Blick auf die Statistik.

E-Learning in Unternehmen

Ein weiterer Vorteil von E-Learning: Sie können das Angebot an Mitarbeiterschulungen automatisieren. Das bedeutet eine enorme Einsparung an Zeit und Kapazitäten, da Sie beispielsweise im Onboarding-Prozess nicht jedem neuen Mitarbeiter einzeln informieren müssen. Auch müssen Tests nicht manuell erstellt und ausgewertet, Statistiken nicht manuell erfasst werden. Die Mitarbeiterschulungen werden einmalig erstellt und ggf. aktualisiert. Auswertung, Statistiken und Benachrichtigungen – alles läuft mit der passenden Software automatisiert.

Diese Vorteile und das enorme Einsparungspotenzial zeigen, dass Online-Lernen einen hohen Return on Investment bringt und mit strategischer Planung zum Unternehmenserfolg beiträgt.

Beispiele für lebenslanges Lernen

Vielen Organisationen ist klar, dass die kontinuierliche Förderung und das lebensbegleitende Lernen von Mitarbeitern für den Unternehmenserfolg etwas Wichtiges ist. Einige zögern dennoch und schauen nach Best Practice Beispielen für die enorme Bedeutung des lebenslangen Lernens. Genau diese haben wir hier versammelt. Die folgenden Beispiele zeigen, warum lebenslanges Lernen wichtig ist.

Wie kann man lebenslang lernen?

Pixar

Die Pixar Animation Studios haben eine eigene Bildungseinrichtung namens Pixar University, an der ihre Mitarbeiter kostenlos Kurse besuchen und lernen können. Die Mitarbeiter dürfen sich während ihrer Arbeitszeit einloggen, um an Angeboten in den verschiedensten Fächern teilzunehmen. Das regelmäßige Schulungsprogramm umfasst etwa 14 soziale und interaktive Sitzungen pro Woche, in denen sie beispielsweise zu Themen wie Zeichnen, Malen, Schauspielerei, Improvisation, Animation, Ballett und Live-Action-Filmemachen lernen.

IBM

IBM bietet seinen Mitarbeitern ein kontinuierliches videobasiertes Lernprogramm auf dem eigenen YouTube-Kanal. Dort stellt das Unternehmen Video-Tutorials, Interviews, Botschaften und Learnings von Führungskräften und andere relevante Materialien zum Lernen und Lesen bereit. Die Formate variieren und reichen von Live-Action-Videos bis hin zu animierten und über den Bildschirm aufgezeichnete Vorträge.

PayPal

PayPal setzt auf Social Learning. Auf der privaten Facebook-Gruppe des Unternehmens bieten Mentoren Lerninhalte an und halten kurze Kurse ab, in denen Nutzer Neues für den Beruf lernen. Über die Kommentarfunktion können sich Nutzer austauschen und Erfahrungen anderer nachlesen. Für tiefergehendes Lernen nutzt das Unternehmen Udemy for Business. Hier können die Mitarbeiter in der Bibliothek mit über 2.500 Kursen stöbern und sich ihre Lerninhalte nach den eigenen Interessen und Themenschwerpunkten sowie nach ihrem eigenen Zeitplan zusammenstellen.

MOXA

MOXA ist ein Lösungsanbieter von Netzwerkprodukten und -lösungen. Seinen weltweit agierenden Digital Marketers, in Deutschland besser bekannt als Online Marketing Manager, bietet die Organisation über das eigene Lernmanagementsystem (LMS) eine nachhaltige und kontinuierliche Weiterbildung an. Das Unternehmen erstellt mit der iSpring Suite, einem E-Learning-Authoring-Toolkit, Kurse zu den Themen „Content Marketing“ und „Social Media Marketing“. Anschließend lädt die verantwortliche Person die Inhalte in das iSpring Learn LMS hoch und weist sie den Marketing Managern in den verschiedenen Niederlassungen zum selbstständigen Lernen zu. Dieser Ansatz zum lebenslangen Lernen ermöglicht es dem Unternehmen, bei der Einführung neuer Materialien qualitativ hochwertige und konsistente Schulungen anzubieten. Lesen Sie die vollständige Fallstudie →.

Lebenslang lernen: Das sind die Vorteile

Fassen wir die Vorteile des Konzepts des lebensbegleitenden Lernens noch einmal zusammen:

  • Investition in die Zukunft: Zukunftsorientierte Unternehmen verstehen, dass die Motivation und das Know How der Mitarbeiter der Weg zum nachhaltigen Erfolg ist. Lebenslanges Lernen ist ein Weg, um diese Vision wahr werden zu lassen.
  • Option gegen Fachkräftemangel: In einer Arbeitswelt, in der um jedes Talent gerungen werden muss, können ausgefeilte und professionelle Programme zum lebensbegleitenden Lernen ein Wettbewerbsvorteil sein
  • Nachhaltige Personalpolitik: Indem Unternehmen durch Angebote des lebenslangen Lernens in die Fähigkeiten und Talente ihrer Mitarbeiter investieren, schaffen sie einen Stamm von motivierten und leistungswilligen Arbeitnehmern. So fallen Zeit und Kosten für die externe Talentakquise weg.
  • Gezielte Förderung: Organisationen können beim Nutzen von LMS steuern, welche Inhalte und Impulse Mitarbeiter zum Lernen erhalten. So können sie ihre Arbeitnehmer gezielt fördern und so Unternehmensziele erreichen.

Fazit

Die Best Practice Beispiele von weltweit erfolgreichen und renommierten Organisationen macht noch einmal mehr deutlich, dass das lebenslange Lernen ein wesentlicher Bestandteil in einer von Veränderungen und Komplexität getriebenen Welt ist.

Um diesen Ansprüchen mit professionellen und gut steuerbaren Mitarbeiterprogrammen Rechnung tragen zu können, setzen Unternehmen auf smarte Lösungen zum Lernen. Insbesondere große Unternehmen nutzen für ihre Mitarbeiterschulungen Lernmanagementsysteme (LMS). Hier ist der ROI besonders hoch, Schulungen können effektiv erstellt und weiterentwickelt werden. Nicht zuletzt stärken solche durchdachten Lösungen zum Lernen das Engagement der Mitarbeiter und die Mitarbeiterbindung.

Möchten Sie sich selbst von den vielen Vorteilen eines LMS für Ihre Organisation überzeugen? Dann holen Sie sich eine kostenlose 30-Tage-Testversion von iSpring Learn, um alle Funktionen des LMS kennenzulernen und die allgemeine Definition des lebenslangen Lernens in der lebendigen Praxis zu erleben. Viel Erfolg!

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